..und was ist in diesen 12 Monaten alles passiert..? Die Berlinale war ’schon wieder’ in der Stadt, diesmal mit mehr Stars als jemals zuvor (Madonna, Patty Smith, The Rolling Stones etc.) - und ich hab’s natürlich wiedereinmal nicht geschafft, mir rechtzeitig Karten zu holen.. Stattdessen habe ich hier und da und dort gebastelt - einiges dazugelernt - und wieder keinen Gewinn erwirtschaftet.. - ..das muss anders werden.
Insofern mache ich an dieser Stelle auch schon wieder Schluß - und stehe morgen früh lieber etwas früher auf..:]
Grüße, t..
]]>Und so kann es dieser Tage passieren, das man hier und da ‘geparkte’ S-Bahnzüge sehen kann - hier auf dem Gleisdreieck zwischen Wedding und Prenzlauer Berg - das Foto habe ich von der Behmstraßenbrücke aus gemacht..

..man könnte anhand dieses Fotos jetzt behaupten, daß zwei von drei S-Bahnen nicht fahren würden - auf den ersten Blick stimmt das natürlich auch. Ich habe aber ehrlich gesagt keine Anhnung, wie die reale Ausfallquote aussieht - die Nachrichten sprechen bei einigen Linien von einem 20-Minutentakt, bei anderen Strecken fährt wohl nur alle 40 Minuten ein Zug - einige Anbindungen sollen aber auch noch schlechter angebunden sein. Wenn man sich die Blogsphäre so ansieht kann einem schwindelig werden - der Lokführerstreik scheint jedenfalls ein ziemlich ‘effektiver’ Erfolg zu sein.
..Gruß, t..
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Dabei scheint es hauptsächlich darum zu gehen, die Bäume, Büsche und Begrünungen zu entfernen, die von den Anwohnern in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten ‘wild’ angelegt, gepflanzt und gepflegt wurden - andererseits ist es vermutlich genau dieses ‘wilde Grün’, was einerseits einen Großteil des Charmes der Oderberger Straße ausmacht.
In Berlin hat meines Wissens nach ja jeder Baum und jeder Busch eine Nummer - und wird dementsprechend professionell verwaltet. Wie soll man aber ‘Grünes’ professionel verwalten, von dem man nicht einmal sicher sagen kann, ob es sich um ein baumartiges Gebüsch - oder einen buschigen Baum handelt..? Also wird unter der Überschrift ‘Sicherheit’ (es habe wohl Beschwerden gegeben, dass man mit Kinderwagen und Rollstuhl die Oderberger Straße nur nur schwer passieren könne - ausserdem sei das schiefe und krumme Straßenpflaster auch ohne ‘Beiwagen’ schon gefährlich genug - und auch der Straßenverkehr leide unter dem gefährlichen weil sichtverdeckenden Grün) eine ‘Umgestaltung’ geplant, die man wohl getrost auch als ‘Kahlschlag’ bezeichnen könnte..
siehe auch:
• BürgerInitiative Oderberger Straße (BIOS) -> www.oderberger.org
• Artikel ‘Der grüne Geist der Oderberger’ in der TAZ -> www.taz.de
• die Pläne (PDF) zum geplanten Umbau der Oderberger Straße
• und ein Blogeintrag: Jenz Steiner: ‘Grünen ist die Oderberger zu grün’
grüne Grüße, t..
PS1: meine persönliche Meinung zum ‘Redesign’ der Oderberger Straße: ganz einfach: Autos raus! ..bzw endlich die Oderberger zur Spielstraße machen! Bei der lokalen Kinderquote wird die Straße vielleicht sowieso demnächst ganz von alleine zur ‘wilden’ Spielstraße! Und gute/schöne Vorbilder gibt’s genug: z.B. die schöne Elberfelder Straße in Moabit/Tiergarten.. Dann könnte man endlich auch mit Kinderwagen, Rollstuhl, Skateboard, Rollschuhen, Fußball, Fahrrad, Kind und Kegel oder auch in der klassisch touristischen 4er-Reihe ganz ungefährlich durch die schöne grüne Oderberger Straße spazieren..!
PS2: noch ein paar schon etwas ältere Bilder der Ecke Oderberger Straße / Kastanienallee habe ich im bilderbook.de/berlin hinterlegt..
]]>Eigentlich wurde der neue Mietspiegel ja schon schon Ende letzter Woche veröffentlicht, aber ich brauche ja immer in bisschen Zeit, um mich dann auch zu einem Artikelchen durchzuringen..:]
Und was bringt uns der neue Mietspiegel..? Nur eine gewisse Gewissheit, dass die Mieten steigen? Nein nein nein - etwas mehr ist dann doch drin: mir persönlich bereitete die Veröffentlichung des neu aufgelegten Online-Tools zumindest vorübergehend ein bisschen Kurzweile, Amüsement, Kopf- und Magenschmerzen - sowie einen kurzen pseudophilosophischen Exkurs über den Sinn und Unsinn von Wohneigentum. Ich hatte natürlich umgehend die eigene Adrese eingegeben - schnell die verschiedenen Häkchen gesetzt bzw. nicht gesetzt und umgehend erfahren, was ich sowieso schon wusste: unsere Miete bewegt sich nach wie vor an der Obergrenze des für unsere Wohngehend und unsere Ausstattung üblichen Mietspiegels.
Ausserdem gibt’s einen hübschen bunten Berlin-Karte, die sogn. Wohnlagenkarte, auf der die Sadt in die vier Wohnlagen ‘einfache Wohnlagen’, ‘mittlere Wohnlage’, ‘gute Wohnlage’ und ‘ohne betroffenen Wohnraum’ eingeteilt vorliegt. Leider ist die Qualität bzw. die Auflösung dieser Karte zu gering, so dass man eigentlich nur die Umrisse der Bezirke erkennen kann - Strassen kann man kaum erahnen. Verbesserungswürdig.
Hier der Link zum Mietspiegel:
www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel
Grüße, Till..

Bilder vom Hansaviertel gibt’s im bilderbook.de
..grüße, till..
]]>Was dieses Jahr so alles passiert weiss ich nicht - und wie jedes Jahr bin ich mir nicht sicher, ob ich’s überhaupt wissen will.. Mir ist in den vergangenen Jahren einfach zuviel kaputt gegangen - bzw. kaputt gemacht worden, um ‘lustig und ausgelassen’ auf einem der vielen Feste feiern zu können - wie es z.B. in Helsinki (Finnland) beim alljährlichen Vappu üblich ist.
Wie auch immer - hier ein ‘kurzer’ bzw. unvollständiger Rückblick auf einige meiner bisherigen 1.Mai’e..
Mein persönlich erster 1.Mai in Kreuzberg jährt sich dieses Jahr auch zum zwanzigsten mal, fand eigentlich aber erst am 2.Mai statt. Nachträglich betrachtet muss sagen, dass die Entscheidung, doch erst am 02.05. und nicht schon am 01.05.1987 nach Berlin zu fahren, um das Wochenende in der Wohnung des großen Bruders eines Schulfreundes zu verbringen, eine glücklich gute Entscheidung war.
Die Wohnung befand sich in Kreuzberg 36 in der Lausitzer Strasse - und als wir nachmittags nach langer Bahnfahrt und anschliessendem U1-Transfer endlich am U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof ausstiegen, war der Bolle-Markt nur noch eine qualmende Ruine. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft in der Lausitzer Strasse gingen wir an diversen in den Strassenbelag eingebrannten Autowracks vorbei, überall Pflastersteine, Scherben.
Mein erster 1.Mai war natürlich nicht mein einziger 1.Mai. Im Laufe der Jahre war ich immer wieder auf verschiedenen Veranstaltungen und Strassenfesten - und konnte es zum Glück immer weitestgehend vermeiden, da zu sein, wo Krawalle waren..
Anfgang der Neunziger Jahre nahm ich sogar einmal am traditionell-revolutionären Demonstrationszug teil - aber als kurz nach Beginn der Veranstaltung Flaschen, Steine und Knüppel flogen, konnte ich mich zum Glück gerade noch rechtzeitig in ein Treppenhaus flüchten - ein Mieter öffnete die Tür und ca. 50 bis 100 nicht-gewaltbereite ‘Krawall-Flüchtlinge’ durften sich das Spektakel, dass dort auf der Kreuzung Oranienstrasse/Adalbertstrasse veranstaltet wurde, aus dem sicheren 3.OG ansehen.
Was genau geschehen war, vermag ich heute nicht mehr mit Sicherheit zu sagen - zu sehen war jedenfalls ein gelber Lautsprecherwagen in der Mitte der Kreuzung, auf ihm und um ihn herum mehr oder weniger Vermumte mit Fahnen und/oder Knüppeln, um diesen inneren Kreis herum hatte sich die Polizei positioniert, die offensichtlich an den Lautsprecherwagen bzw. an die in seiner Nähe befindlichen Personen heran wollte. Um diesen diesen Kreis herum waren dann wieder DemonstrationsteilnehmerInnen zu sehen, die scheinbar nicht besonders positiv über die bisherige Polizeitaktik dachten. Als ‘Krönung’ des ganzen näherten sich diesem Zirkel wiederum Polizeikräfte aus verschiedneen Richtungen, vermutlich um den im inneren Kreis ‘eingeklemmten’ Ordnungskräften zu Hilfe zu kommen..
Das war das erste und einzige mal, dass ich an der ‘traditionellen’ bzw. ‘revolutionären’ 1.Mai-Demo teilnahm - von nun an wollte ich die Sache ruhiger angehen, und mich nur noch an Strassenfesten, Stadtteilfesten, Konzerten und Parties beteiligen.. - ..aber auch das muss nicht unbedingt ungefährlich sein, wie sich Mitte der Neunziger herausstellen sollte..
Wenn ich mich korrekt erinnere war’s zur Walpurgisnacht’95 - also am 30.04.1995, als ich mich mit einigen Freunden und Freundinnen relativ spontan auf dem Kollwitzplatz traf, um die Walpurgisnacht zu feiern. Wir trafen uns vor dem damaligen Café Westphal - und stellten schnell fest, dass wir nicht die einzigen waren. Meinen Schätzungen zufolge waren ein paar tausend andere Leute auf die gleiche Idee gekommen - vielleicht gerade auch um den ‘traditionellen’ 1.Mai-Krawallen aus dem Weg zu gehen.
Man saß und aß und trank und quatschte - und um irgendwelche Feuerchen tanzten ‘junge Frauen in bunten Kleidern’ (vermutlich als Hexen verkleidet) und irgendwelche Leute spielten auf irgendwelchen selbstgebastelten Instrumenten - und es war ein schöner warmer Abend - bis es plötzlich zu ‘regnen’ begann. Erst dachten wir uns nichts dabei, es waren ja auch nur ein paar Tropfen, die eher zufällig und in kleinen Grüppchen durch das Laubdach nieselten. Als dann aber plötzlich auch kleine Grüppchen behelmter Ordnungskräfte durchs Dickicht huschten, wurde schnell klar, dass es sich bei dem sporadischen Nieselregen nur um Wasserwerfer der Berliner Polizei handeln konnte.
Was war geschehen..?! Mehrere freundliche Aufforderungen, die Feuerchen zu löschen und den Platz zu verlassen waren irgendwie nicht angekommen - vielleicht wegen der Trommelklänge, vielleicht wegen der Gesänge, vielleicht auch weil einfach ein paar tausend Leute einfach gemütlich zusammensaßen und ausgelassen feierten, und die Lautsprecheransagen aus den Seitenstraßen einfach nicht so richtig gut ankamen.
Anstatt nun von Grüppchen zu Grüppchen zu gehen, und alle Anwesenden darüber zu informieren, dass die Party nun zu Ende sei, entschloss man sich, kreuz und quer über den Platz zu rennen, und die Botschaft vom vorzeitigen polizeilichen Ende der Feierei eher ‘bildlich’ darzustellen. Wir verstanden diese uns so vorgeführte Botschaft umgehend - und machten uns ziemlich panisch ‘vom Acker’.
In den folgenden Jahren kam es dann im Bezirk Prenzlauer Berg rund um den Kollwitzplatz und bis hin zum Mauerpark immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Polizisten und Nicht-Polizisten, die ‘Kreuzberger Krawalle’ hatten nun endgültig auch ihren Weg in den Berliner Osten gefunden - begannen nun nur schon einen Tag früher..
Forsetzung folgt..
]]>Zum Glück habe ich mir das erst nochmal gründlich hin und her überlegt - bin aber letztlich zu dem Schluß gekommen, daß e eigentlich voll in Ordnung ist, noch eine Internetseite anzuwerfen.. Jau, ich habe schon verschiedene andere Internetseiten, die sich mit den unterschiedlichsten Themen befassen - aber diese ist nun ganz und gar Berlin gewidmet. Und das ist gut so.
Die Adresse tillinberlin.de hatte ich schon von einigen Monaten registriert - aber erst jetzt finde ich mal die nötige Zeit, um auch endlich mal den ersten Eintrag zu schreiben (vermutlich ist das dasselbe Phänomen wie bei so vielen Dingen: der erste Eintrag ist immer der schwierigste..?). Nunja..
So - warum ausgerechnet heute..? ..was passiert heute in Berlin..? Eine Menge - vermutlich..:] Eines ist aber wohl das heutige Ding:
-> die Eröffnung der Berlinale. Und wieder werde ich nachher vermutlich auf der Couch sitzen und mir mehr oder weniger beschämt die verschiedenen mehr oder weniger peinlichen Interviews ansehen.. Ich halte solche Interviews natürlich nicht grundsätzlich für peinlich - aber manche Journalisten scheinen es ja fast zu lieben, Berlinale VIPs alljährlich dieselben Fragen zu stellen ..wie zum Beispiel: “Hallo, Herr Clooney - sind Sie lieber in Berlin, oder in Cannes..?” oder auch “Hallo Frau Jolie - oder darf ich ‘Angelina’ sagen..? ..Sie haben ja fast den selben Vornamen wie unsere Bundeskanzlerin..!” oder auch “..haben Sie eigentlich auch Schneematsch in Hollywood..?” ..undsoweiter..
Ichweissjanich.. - ..wieauchimmer - jedenfalls liegt hier pünktlich zur Berlinale in Berlin immerhin ein wenig Schneematsch auf Sträuchern und parkenden Autos.. - ..immerhin..:]
..na dann - Grüße! till..
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